Der Frauenverein Männedorf berichtet

Wandervögel:

Die Wandervögel fliegen aus… Von Lenzburg zum Hallwylersee

08:45: Treffpunkt Bahnhof Männedorf.

Ein wunderschöner Frühlingstag, am Morgen noch etwas kühl, doch beim Verlassen des Zugs in Lenzburg spüren wir, dass die Sonne an Kraft zunimmt und uns bald aufwärmen wird.

Das hoch über der Stadt thronende Schloss Lenzburg ist nicht unser Ziel. Unser Weg führt uns dem Aabach entlang. Auf der gegenüberliegenden Seite zeugen alte Fabrikantenanwesen und Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhundert von der Zeit der Industrialisierung. Die Baumwollindustrie siedelte sich an. Es entstanden verschiedene Werke, welche die Wasserkraft als Energiequelle nutzten.

Unsere Energiequelle am heutigen Tag ist die Sonne und die abwechslungsreiche Naturlandschaft an den Ufern des Aabachs. Wo der Bach nicht begradigt ist, sucht er sich den eigenen Weg. Es ist eine wunderschöne, malerische Landschaft. Dass diese auch den Bibern gefällt, stellen wir an den angenagten Bäumen fest. Blicken lassen sich die nachtaktiven Nager jedoch nicht.

Nach zwei Stunden gemächlichen Wanderns, meistens durch noch lichten Wald, treffen wir beim Restaurant des Hallenbads Seon ein. Appetit auf einen Zmittag haben wir. Die Auswahl ist gross genug und jeder Wandervogel findet etwas zum Picken.

In Seon verabschieden wir uns von einigen Wanderfrauen. Wir andern peilen einen Kafihalt im etwa eine Stunde entfernten Hallwil an. Frisch gestärkt, umrunden wir danach auf dem Weg zum Bahnhof Boniswil das Schloss Hallwyl, das vom Aabach umschlossen ist, und lassen dann unseren heutigen „Begleitbach“ zurück.

18:03h: Die Wandervögel kehren heim.

Mit einem herzlichen Dankeschön an Ursula Möckli für die ausgezeichnete Führung, verabschieden wir uns. Ich selber bin erfüllt von all den schönen Landschaftsbildern und den neuen Eindrücken. Das Vogelgezwitscher und die guten Gespräche während des Gehens klingen nach. Gemeinsam Unterwegssein verbindet!

Marianne Rihs

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